Was Facebook & Google alles über Sie wissen. (Spoiler: Es ist sehr viel mehr, als Sie glauben.)

Dieser Selbstversuch des GUARDIAN-Autors ist ziemlich erschreckend:


Screenshot mit LinkGUARDIAN, 28.3.2018

Auf eine sehr interessante Ergänzung zu diesem Artikel hat mich Robert Harm aufmerksam gemacht: Tweet von @danbarker

Die schlimmsten Fehler der Medienmacher

Sehr lesenswerter Blog-Beitrag des stv. Chefredakteurs des St. Galler Tagblatts über die größten Fehler der Medienmacher – und wie wir es richtig(er) machen sollten.
(Danke für den Hinweis, Anita Zielina!)


Screenshot mit LinkMEDIUM, 24.3.2018

Von der Anzeige bis ins Gefängnis

Wie funktioniert die Strafprozessordnung in Österreich? Was ist der Unterschied zwischen einem Verbrechen und einem Vergehen, zwischen einer Anklage und einem Strafantrag, einer Berufung und einer Nichtigkeitsbeschwerde? Wann landet man vor einem Einzelrichter und wann vor Schöffen oder Geschworenen? Welche Rechte haben Zeugen – und welche die Angeklagten?

Das alles ist für Nicht-Juristen nicht immer leicht nachzuvollziehen. Aber die Recherche-Plattform Addendum hat dazu eine sehr lesbare Übersicht veröffentlicht – quasi eine Einführung für Laien, nicht ganz kurz, aber sehr lehrreich.


Screenshot mit LinkADDENDUM, 25.3.2018

Der mächtigste Kanzler seit Kreisky

Am Dienstag enden die berühmten ersten hundert Tage für das Kabinett Kurz I. Und egal, was man von dieser Regierung hält, kann man eines ziemlich klar konstatieren: Sebastian Kurz ist nicht nur der jüngste Kanzler, den Österreich je hatte, sondern auch der mächtigste Regierungschef seit sehr langer Zeit. In Wahrheit: Der mächtigste seit Bruno Kreisky – und der regierte noch mit absoluter Mehrheit, während Kurz und die ÖVP im Oktober auf gerade mal 31,5 Prozent gekommen sind.

Warum sollte Sebastian Kurz dann besonders mächtig sein?

In der klassischen Definition von Max Weber ist Macht ja die „Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.“ Und die Chancen von Sebastian Kurz, seinen Willen durchzusetzen, sind ziemlich groß – wegen vieler günstiger Umstände, die gleichzeitig zusammenspielen.

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Was lernen wir aus der Facebook-Affäre? Von Sarah Kriesche

Meine Kollegin Sarah Kriesche berichtet auf Ö1 und FM4 seit vielen Jahren über Internet-Themen. Sie hat mir heute ein langes Mail geschrieben, in dem sie die aktuelle Aufregung um Cambridge-Analytica aufdröselt, die Facebook in den letzten Tagen in die tiefste Krise seiner Existenz gestürzt hat. Dieses Mail erklärt die Affäre und ihre Hintergründe so gut, dass ich Sarah Kriesche um die Erlaubnis gebeten habe, ihren Text hier online zu stellen. Es wäre schade, könnte nur ich ihn lesen.


Das, was Facebook an User-Daten sammelt, ist der ursprüngliche Grund, weshalb Max Schrems seinerzeit vor Gericht gezogen war. Unter anderem waren in seinen Dokumenten Passagen mit dem Zusatz versehen gewesen, der User (Max Schrems) habe diesen Teil gelöscht. Sprich: Facebook hatte damals versehentlich öffentlich gemacht, dass wir zwar Inhalte löschen können – aber das bedeutet nur, dass wir selbst sie nicht mehr sehen. Das Unternehmen behält die Daten dennoch.

Diese Masse an Daten, von der Freundschaftsanfrage bis hin zum Telefonat oder privaten Chat, sind sozusagen der Treibstoff, damit Künstliche Intelligenz (KI) zu Hochform auflaufen kann. Dank KI ist es möglich, die Daten in Windeseile zu ordnen, zu kategorisieren und Vorhersagen zu treffen: Was werden wir kaufen? Wen werden wir wählen? Kann man das beeinflussen?

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„Kleingewachsener Giftzwerg“

Ich bin ja immer wieder erstaunt, wieviel Mühe sich Zuseher machen, mir Ihre Wohlmeinung mitzuteilen – und im Zeitalter von Facebook-Postings und E-Mails ist eine echte Ansichtskarte ja schon echte Mühe. Wobei: Die Briefmarke war dem anonymen Absender dann doch zu teuer.

Foto Postkarte Text

Die „10.000“ beziehen sich, nehme ich mal an, auf die Entschädigung, die mir FPÖ-Chef Strache im Zuge unseres Vergleichs überweisen musste, und die ich letzte Woche an das Dokumentationsarchiv gespendet habe.

Entzückend ist übrigens das Motiv vorne auf der Karte. Bei uns im Fernsehen heißt es „Text-Bild-Schere“, wenn Bild und Text so gar nicht zusammenpassen.

Foto Postkarte vorne

Sein Weg ins Licht – und zu 95.000 Euro

Das ist die schrägste Geschichte, die ich seit langem gelesen habe. Und wer immer diese € 95.000 aus unserem Steuergeld für diesen unsäglichen Schmarrn ausgegeben hat, möge Sie bitte freundlicherweise wieder zurückzahlen.


Screenshot mit Link  HEUTE, 15.3.2018


Und ich muss gestehen: So viel Ironie hätte ich der Kirche gar nicht zugetraut…

Screenshot Tweet Erzdiözese