Alle Beiträge von Armin Wolf

Geboren am 19. August 1966 in Innsbruck. Studium der Politikwissenschaft (mit einer Fächerkombination aus Zeitgeschichte, Soziologie und Erwachsenenbildung) in Innsbruck und Wien. Sponsion 2000, Promotion 2005. Postgraduate-Studium Business Administration in Berlin, MBA 2010. Seit 1985 ORF-Journalist. Ab 2002 Moderator der ZiB2, seit 2010 auch stellvertretender Chefredakteur der TV-Information.

„Cutting-edge newspapers threaten Google’s survival“

Der US-Journalist Ken Pauson hat 2009 mal drüber nachgedacht, wie es wäre, wenn Tageszeitungen erst heute – nach dem Internet – erfunden würden. Sehr lesenswert!

Langes Zitat

Die „Route 66“ in drei Minuten

Von Chicago nach Los Angeles im Zeitraffer – sehr hübsch gemacht!

Obama reelected

Barack Obama bedankt sich bei seinen Wahlhelfern – sehr emotional!

Four more years

Seit Twitter existiert, wurde keine Nachricht öfter geteilt oder geliked. 😉

Tweet mit Foto auf dem Obama seine Frau umarmt

Video killed the radio star…

… oder so.
Das ORF-Landesstudio Tirol, wo ich 1985 als freier Mitarbeiter im Aktuellen Dienst Hörfunk begonnen habe, feiert dieser Tage seinen 40. Geburtstag. Und beim tiefen Griff ins Archiv ist auch dieses Foto aufgetaucht.

Foto-Inhalt drunter beschrieben


Im Bild zu sehen sind (v.l.n.r.): Sportreporter-Legende Manfred Gabrielli (2005 viel zu früh verstorben), ich (Die Schulterpolster! Das Muster!), Reporterin Sonja Obexer (heute CvD von Tirol-heute), Familienfunk-Chef & Moderator Roland Staudinger und Andreas Thaler (nach wie vor DER rasende Reporter im Landesstudio). Das ist gut 25 Jahre her und war ziemlich lustig …

TV-Duell – aber richtig

Es sind 21 Seiten, die hierzulande so unvorstellbar wären. Bis ins kleinste Detail haben die Wahlkampf-Manager von Obama und Romney vertraglich vereinbart, wie die insgesamt vier TV-Debatten abzulaufen haben: Hier der gesamte Text.

Da gilt z.B. strengstes Taferl-Verbot: „No props, notes, charts, diagrams, or other writings or other tangible things may be brought into the debate by any candidate.“ (S. 3)

Die Kandidaten dürfen einander keine direkten Fragen stellen und niemanden im Publikum direkt ansprechen; wer gerade nicht antwortet, darf nicht gefilmt werden; das Publikum darf weder applaudieren noch lachen noch sonst irgendwas tun außer stumm zuhören und es darf während der Debatte auch nicht gezeigt werden. Und schließlich ist es den Kandidaten verboten, irgendwas zum Draufsteigen mitzubringen, das sie größer erscheinen läßt, als sie sind (S. 15).

Wie sich das alles auf die Debatten auswirkt, lässt sich heute Nacht wieder beobachten, wenn Obama und Romney zum zweiten Mal aufeinander treffen.

„2 Milliarden live bei Stratos“ – Nicht wirklich.

Es war ein absolut faszinierendes Fernseh-Ereignis, als Felix Baumgartner da gestern am Rand seiner Kapsel stand, 39 Kilometer über dem Erdboden, und sich einfach fallen ließ. Und es war ein historischer Quoten-Erfolg.

Mehr als drei Millionen Österreicher sahen den Rekord-Sprung live: 2,28 Millionen auf ORFeins und 830.000 in ServusTV. Damit war Stratos das meistgesehene Live-Event, seit es den Teletest in Österreich gibt. Unglaubliche 80 Prozent aller Österreicher, die gestern Abend vor dem Fernseher saßen, haben Baumgartners Sprung gesehen.

„Geschätzte zwei Milliarden Menschen verfolgten das Spektakel weltweit“, schreibt jetzt die KRONE.

Das geht sich allerdings bei weitem nicht aus.

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Was für eine souveräne Antwort

Eine amerikanische Nachrichten-Moderatorin bekommt ein Mail, in dem ein Zuschauer ihr Übergewicht kritisiert. Ihre großartige Reaktion darauf haben sich in den letzten zwei Tagen auf YouTube fast zwei Millionen Menschen angesehen:

 

Was alles unsichtbar ist

Mein Bilanz der Sommergespräche

Die fünf Sommergespräche 2012 sind vorbei, sie sind mir unterschiedlich gelungen, aber zumindest die Zuseherquoten waren hervorragend, die höchsten, seit es die Interview-Reihe gibt. Vielen Dank für Ihr Interesse!

In einem ausführlichen Chat mit STANDARD-UserInnen habe ich heute meine Bilanz gezogen: Welches Gespräch für mich das schwächste war, warum ich die Sommergespräche 2013 definitiv nicht machen werde, wer bisher mein liebster Gesprächspartner war und warum Herr Vilimsky offenbar wenig Gespür für Ironie hat.